©

×

Hinweis

EU e-Datenschutz Richtlinie

Unsere Website nutzt Cookies für diverse Funktionen. Um die Website im vollen Umfang nutzen zu können, erlaube bitte zuvor, dass diese Website Cookies setzen darf. Ausführliche Informationen findest du unter unseren Datenschutz-Infos.

EU e-Privacy Directive Documents

GDPR Documents Einsehen

Du hast Cookies abgelehnt. Du kannst diese Entscheidung jederzeit rückgängig machen.

Kunst im Kino: Michelangelo, Liebe & Tod

  • FSK: ab 0
     
    Länge: 90
  • Genre:
     

Neulich überraschte mich eine Umfrage, in der erhoben wurde, wer als größter Künstler aller Zeiten gilt. Es war weder Monet, Leonardo oder Van Gogh, sondern Michelangelo! Ich erinnere mich daran, wie ich als Kind. „Inferno & Ekstas“ gesehen und sowohl den einführenden Dokumentarfilm geliebt hatte (nach Hollywoodäußerst bizarr, aber großartig), als auch die Hauptgeschichte rund um Michelangelo und Papst Julius II. Doch ich empfand ihn nicht als größten Künstler. Selbst dann nicht, als ich tatsächlich die Sixtinische Kapelle besichtigte. Diese endlosen Warteschlangen und die Menschenmassen nahmen dem Erlebnis das Besondere, ehrlicherweise genauso wie die überwältigenden und daher ziemlich enttäKauernder Knabeuschenden Malereien an der Decke und den Wänden – ich konnte mich nicht konzentrieren und das Gesehene schätzen. Doch danach sah ich die „Pietà” im Petersdom. Für mich war es einer dieser ergreifenden Momente, in denen ich sprichwörtlich das Atmen vergaß – so schüchterte mich die Außergewöhnlichkeit der Kunst ein, derer ich hier Zeuge wurde. Damals keimte in mir der Wunsch, eines Tages einen Kinofilm über Michelangelo zu machen. Und das haben wir jetzt getan. Wir wurden von der Ausstellung der Londoner National Gallery über Michelangelo und seinen künstlerischen Weggefährten Sebastiano inspiriert. Doch die Ausstellung selbst schien nicht umfassend genug, um einen Film zu rechtfertigen: Wir wollten eine breitgefächerte Filmbiografie machen. Ihnen möglichst viel von seiner Kunst zu Ich glaube, ich hatte zeigen und das Warum?, Wann? und Wer? erläutern.

Kinohighlights